| Christoph Finkel über seine Figur »Stehende im Holzschuh«
Trotz der Gegenständlichkeit soll die Figur keine konkreten Schlüsse zulassen. Was der Betrachter sieht, soll in ihm selbst liegen. Freilich könnte er Ikonen unserer Zeit (wie man heute auch die ägyptischen »Modefiguren« betitelten, Terracotta-Figürchen sehen kann). Oder vereinsamte, vom Trend der Zeit gehetzte Großstadtmenschen und in den Holzschuhen die Wurzeln irgendeiner nicht abschüttelbaren menschlichen Vergangenheit. Er kann sie erotisch oder einfach nur geil finden; lustig, orginell oder schön und ästhetisch, belanglos oder gar ohne Sinn. Er kann - aber er kann auch nicht. Er sieht in jedem Fall das, was er sehen kann oder will oder muss. Und das ist gut so.
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14.9.1971
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geboren in Hindelang...
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1992-98
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Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildhauenden Künste in Nünberg bei Prof. Wilhelm Uhlig und Tim Scott Meisterschüler...
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1992/93
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Deutscher Meister im Klettern; Weltcupsieger von Laval/Frankreich
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2000
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Deutscher Meister im Bouldern...
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seit 2001
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Trainer der deutschen Nationalmannschaft im Bouldern
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lebt mit seiner Frau zur Zeit in Innsbruck und Hindelang
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